Stationsarbeit zu Plattentektonik
Plattentektonik Station 1 – Der Aufbau der Erde
Der Aufbau der Erde lässt sich gut als Schalenmodell vorstellen: Unter der dünnen Erdkruste liegt der deutlich mächtigere Erdmantel, darunter folgt der Erdkern. Die Erdkruste und der oberste Teil des Mantels bilden zusammen die Lithosphäre, eine feste Gesteinshülle, die in große und kleine Platten zerbrochen ist. Direkt unter der Lithosphäre befindet sich die zähflüssige Asthenosphäre, in der Konvektionsströme aus heißem Material fließen und die starren Platten langsam bewegen. Ganz im Inneren liegt der Erdkern: ein flüssiger äußerer und ein fester innerer Kern, die überwiegend aus Eisen bestehen und unter anderem für das Erdmagnetfeld verantwortlich sind. Die Plattentektonik beschreibt schließlich, wie sich die Lithosphärenplatten auf der Asthenosphäre bewegen und so Erdbeben, Vulkane, Gebirge und neue Ozeanböden entstehen lassen.

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Plattentektonik Station 2 – Bewegungen der Platten
Die äußere feste Gesteinshülle der Erde, die Lithosphäre, ist in große Platten zerlegt, die wie riesige „Puzzle-Stücke“ langsam auf der zähflüssigen Asthenosphäre gleiten. An den Grenzen dieser Platten gibt es drei grundlegende Bewegungsarten:
An divergenten Plattengrenzen bewegen sich Platten voneinander weg, es entstehen Risse im Untergrund und neue ozeanische Kruste bildet sich.
An konvergenten Plattengrenzen stoßen Platten aufeinander; häufig taucht dabei eine dichtere ozeanische Platte unter eine andere ab wodurch Gebirge, Tiefseegräben, Vulkane und starke Erdbeben entstehen können.

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Plattentektonik Station 3 – Plattengrenzen
Wenn die Bewegung der Platten mit den Bewegungen anderer Platten interagieren, dann bilden sich entweder divergente Plattengrenzen oder konvergente Plattengrenzen. Außerdem gibt es konservative Plattengrenzen, wenn Plattenseitlich aneinander „vorbeigleiten“.

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Plattentektonik Station 4 – Der Wilson-Zyklus
Der Wilson-Zyklus beschreibt, wie sich Ozeane im Lauf der Erdgeschichte öffnen und wieder schließen, wobei Kontinente auseinanderdriften, neue Ozeanbecken entstehen und schließlich wieder kollidieren. Er besteht idealtypisch aus mehreren Phasen: von einem ruhigen Superkontinent über Graben- bzw. Riftstadien, junges und reifes Ozeanbecken bis hin zur Einengung (Subduktion), Kollision der Kontinente und erneuter Bildung eines Superkontinents.

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Materialsammlungen:
Plattentektonik in der Mediathek:

Tipp für alle Lehrerinnen und Lehrer in Sachsen: Diese Web-DVD ist in der MeSax-Mediathek samt Begleitmaterial abrufbar!
Plattentektonik bei GIDA:
Darüber hinaus gibt es im GIDA-Testcenter – Geographie viel interaktive Übungen zum Thema Plattentektonik:
GIDA-Testcenter-Geometrie öffnen: https://www.gida.de/testcenter/geographie
Plattentektonik auf Wikipedia:
Link öffnen: https://de.wikipedia.org/wiki/Plattentektonik
3D-Druck-Beispiele zur Plattentektonik:
Link öffnen: https://makerworld.com/de/models/1169792-tectonic-plate-interactive-learning-tool#profileId-1177885
Plattentektonik auf ZUM:
Link öffnen: https://unterrichten.zum.de/wiki/Plattentektonik
Der Wilson-Zyklus spannend umgesetzt:
Link öffnen: https://storymaps.arcgis.com/stories/4e8bdaf1feee43f6a2e8e00364cdcb1c
Der Wilson-Zyklus als Learning Snack:
Link öffnen: https://www.learningsnacks.de/share/271147
Der Wilson-Zyklus als Prezi:
Link öffnen: https://prezi.com/p/2icq0ccwa0lk/wilson-zyklus

